Read Magira 2002: Jahrbuch zur Fantasy by Hubert Strassl Online

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ber den Autor und weitere MitwirkendeHubert Stra l alias Hugh Walker muss der deutschen Fantasy Szene nicht besonders vergestellt werden als Herausgeber der Terra Fantasy Reihe hatte er nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung des Genres in Deutschland, als Autor war er nicht zuletzt mit den Romanen um die phantastische Welt MAGIRA erfolgreich Zuletzt war es die berarbeitung der DRAGON und MYTHOR Romane f r die Buchausgabe, mit der er von sich reden machte Der Fantasy Club e.V wurde 1993 gegr ndet und dient der nun ber 35 Jahre alten Vereinigung FOLLOW als rechtlicher Rahmen zur Herausgabe von Publikationen Die rund 400 Mitglieder des Vereins besch ftigen sich vor allem mit der kontinuierlichen Simulation der Fantasy Welt MAGIRA in Spiel, Literatur und Geselligkeit.Leseprobe Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber Alle Rechte vorbehalten.Aus Klaus Erichsen George R.R MartinIst es nicht eher abschreckend, wenn man diese gef llige Kollegenbelobigung auf dem Klappentext eines Buches findet Das vielleicht beste Fantasy Epos berhaupt Marion Zimmer Bradley Warum MZB diesmal Recht hat und wer dieser Herr George R.R Martin ist, das soll dieser Artikel erl utern Das Lied von Eis und Feuer Das Lied von Eis und Feuer EF so hei t das bislang l ngste Werk von Martin, eine Fantasy Saga die an Spannung und Komplexit t kaum zu bertreffen ist Drei Romane von sechs sind bislang erschienen und der Autor versichert, er w rde nicht der Versuchung erliegen, weitere folgen zu lassen In Deutschland erscheint jeder Band in bew hrter Weise als zwei B cher, so dass es hierzulande zw lf Titel werden dieser Trend setzt sich allerdings bei Band drei auch in den USA bei der Taschenbuchausgabe durch.Bei einer Einteilung in die Fantasy w rde EF wohl irgendwo zwischen Heroic Fantasy und High Fantasy anzusiedeln sein Allerdings ist auch ein guter Schuss dessen enthalten, was man als historischen Roman bezeichnen w rde, wenn es die Welt Westeros geben w rde Aus Torben Schr der Der Zyniker im TrenchcoatIn amerikanischen Comics tragen die Helden alberne Strumpfhosen und Umh nge, kommen von fernen Planeten oder haben ihre besonderen F higkeiten berdosen radioaktiver Strahlung1 zu verdanken Amerikanische Comics sind etwas f r Leute, deren Aufmerksamkeitsschwelle durch die L nge eines durchschnittlichen Fernseh Werbeblocks locker berschritten wird Amerikanische Comics sind nur etwas f r bergewichtige, pickelige Versager, die sonst nichts vom Leben haben und sich in muskelbepackte Superhelden hineintr umen m ssen ber diese Einstellung w rde ich nochmal nachdenken Amerikanische Comics in DeutschlandAuch wenn das oben angef hrte Stereotyp durchaus f r eine Vielzahl der in den USA produzierten Comics seine Berechtigung hat, w re es sicher ignorant und kurzsichtig zu glauben, damit den Markt der amerikanischen Comics ersch pfend klassifiziert zu haben Aber warum reden wir hier berhaupt von amerikanischen Comics Vor einigen Jahren schwappte eine Welle von Comics ber den gro en Teich, die bis zu diesem Zeitpunkt nur einer kleinen Gemeinde von Fans bekannt waren Neue Verlage wurden gegr ndet und die neuen amerikanischen Comics fanden durchaus einen guten Absatz Mit diesem Boom wurde jede noch so stumpfsinnige US Comic Serie ins Deutsche bersetzt sogar die, die in den USA nach einigen Ausgaben wieder eingestellt wurden Und bei diesem pl tzlichen berangebot wie sich herausstellte kann man schon mal den berblick verlieren und vor der un bersichtlichen Menge an Serien kapitulieren Wenn man jedoch nach guten Comics sucht, deren Geschichten auch Erwachsene ansprechen und sich vom Mainstream der amerikanischen Comics, den Superhelden, abwendet, kommt man auf dem deutschen Markt schnell auf eine berschaubare Anzahl von amerikanischen Serien und Sammelb nden Bei diesem elit ren Kreis von Comics sticht einer heraus John Constantine Hellblazer.2 Er geh rt wohl zu den besten amerikanischen Comics jenseits von Strumpfhose und Cape wobei noch darauf einzugehen ist, wie amerikanisch dieser Comic denn tats chlich ist und portraitiert das Leben und berleben eines Magiers in unserer Zeit.Wer jetzt an Harry Potter, Zauberst be und spitze H te denkt, liegt jedoch falsch John Constantine ist Engl nder, Magier und genau da h ren die Parallelen zum magischen Boy Wonder von Frau Rowling auch schon auf , Kettenraucher, Trenchcoat Tr ger, ehemaliger Punk S nger, Zyniker, zwielichtige Gestalt und ein Bastard allererster G te Constantine aber als gro en Zauberer im Sinne eines modernen Gandalfs oder Merlins zu bezeichnen, ist jedoch falsch Nicht nur, dass er ganz und gar nicht wie einer aussieht, geschweige denn sich so verh lt, fehlen ihm eindeutig auch die F higkeiten eines gro en Zauberers Seine magische Begabung beschr nkt sich in erster Linie darauf, das allt gliche Leben zu erleichtern, um mit dem Geld aus beeinflussten Pferdewetten seine laufenden Ausgaben zu zahlen oder ohne Flugticket zu reisen Aus Hermann Urbanek Fantasy in Deutschland 2001 as Jahr 2001 war f r die Fantasy Literatur in deutschen Landen ein beraus gutes und vor allem erfolgreiches Jahr, sowohl was die Zahl der ver ffentlichten Titel als auch die Qualit t der Publikationen betraf Dass sich der positive Trend des letzten Jahrzehnts auch im ersten Jahr des neuen Jahrtausends fortsetzte, hatte mehrere Gr nde Auf dem Kinder und Jugendbuchsektor blieb die Nachfrage nach phantastischen B chern im Gefolge des weltweiten Rummels um Harry Potter konstant und wurde durch die Verfilmung des ersten Bandes noch zus tzlich angeheizt, und bei der Erwachsenenliteratur f hrte die grandiose Verfilmung von Altmeister Tolkiens Herrn der Ringe zu einem neuen multimedialen Boom, im Zuge dessen der Fantasy Literatur neue Leserschichten, die zuvor mit dem Genre nichts oder nur wenig am Hut gehabt hatten, zugef hrt wurden.Es war in gewisser Weise die Neuauflage des Ph nomens, das der erste Film vom Krieg der Sterne damals Ende der siebziger Jahre bei der SF Literatur ausgel st hatte Doch so erfreulich die Entwicklung der Fantasy f r den Leser war, der aus einem stark vergr erten Angebot seine Auswahl treffen konnte, wobei etliche Perlen vor allem bei der Jugendliteratur wieder entdeckt und vor dem Vergessen bewahrt wurden, f r die Verlage selbst war die Entwicklung nicht einheitlich, und vor allem nicht durchwegs positiv, besonders, was die Verkaufszahlen der einzelnen Titel betraf Denn durch das steigende Publikumsinteresse ermuntert versuchten 2001 mehr Verlage als in den vorangegangenen Jahren, etablierte ebenso wie junge Kleinverlage, am gr er gewordenen Kuchen mit zu naschen, und diese gr ere Zahl an Anbietern hatte wiederum zur Folge, dass f r etliche von ihnen und dazu geh ren in erster Linie auch die alteingesessenen Taschenbuchverlage die Konkurrenzsituation, die bereits zu einem reinen Verdr ngungswettbewerb ausgeartet ist, weiter eskalierte und die Suppe schon ziemlich d nn wurde Bisweilen so d nn, dass f r 2002, wenn nicht gar schon f r Ende 2001, von einigen bereits eine Titelreduktion geplant bzw auch schon durchgef hrt wurde Nach dem Verkauf von Heyne an Ullstein List befindet sich von den gro en Fantasy Anbietern nur mehr Bastei L bbe in Privatbesitz, die brigen geh ren zu Konzernen, und wenn denen eine Reihe nicht genug Gewinn macht, dann wird entweder reduziert oder dicht gemacht, ohne R cksicht auf Verluste oder Leserinteressen.2002 wird demzufolge trotz eines insgesamt f r die Szene erwarteten weiteren Aufw rtstrends einige Ver nderungen in der Verlagslandschaft bringen, und zwar deutet sich eine Verlagerung von den etablierten Gro en der Szene zu den Kleinverlagen an, die ganz gezielt ihre Nischen gefunden haben und die entsprechenden Produkte, zwar nur in kleiner Auflage, diese aber daf r zumeist recht erfolgreich an den Fan bringen, w hrend die Fantasy Werke von bekannteren oder Bestseller Autoren, die au erhalb der finanziellen M glichkeiten der kleinen Anbieter liegen, auch weiterhin bei den etablierten Verlagen, die einiges an Terrain verlieren d rften, erscheinen werden Die bereits bekannt gewordenen Programmeinschr nkungen scheinen diese Prognose leider im Gro en und Ganzen zu best tigen....

Title : Magira 2002: Jahrbuch zur Fantasy
Author :
Rating :
ISBN : 393591301X
ISBN13 : 978-3935913010
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Fantasy Club Auflage 1 1 August 2002
Number of Pages : 280 Seiten
File Size : 881 KB
Status : Available For Download
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Magira 2002: Jahrbuch zur Fantasy Reviews

  • None
    2019-03-02 20:08

    MAGIRA bietet einen ausgezeichneten Rückblixk auf das vergangene Fantasy-Jahr.Die meisten Beiträge sind eher sekundär-literarisch, aber auch zwei Kurzgeschichten sind zu finden. Spannend ist die Zusammenfassung von Themen; so findet man neben dem Nachruf auf deCamp auch einen Beitrag von ihm.Die Auseinandersetzung mit dem Thema Fantasy findet einen Schwerpunkt, so ist eine ausführliche Analyse zum "Herr der Ringe"-Film in der Presse, aber auch ein Interview mit Herrn Schneidewind, der ein umfassendes Tolkien-Lexikon geschrieben hat zu finden.Insgesamt ein gelungenes Jahrbuch, welches einen Platz im Regal eines jeden Fantasy-Fans verdient, der sich mit dem Thema Fantasy beschäftigt.

  • Dietmar Bloech
    2019-03-18 01:09

    MAGIRA 2002 betrachtet das Fantasy-Umfeld im Jahr 2001 rückblickend. So findet man einige Nachrufe auf Größen der Fantasy-Literatur (u.a. L.Sprague de Camp, Astrid Lindgren), jede Menge nützliche Rezensionen (in kurzer und längerer Form), interessante Interviews und auch 2 Kurzgeschichten. Natürlich kommen die Freunde Tolkiens auch nicht zu kurz. Alles in allem ein Interessanter Überblick, der Lust auf mehr macht. Ein Muss für den Fan !

  • None
    2019-03-03 02:11

    Magira 2002 behandelt in höchst unterhaltsamer und informativer Form das Geschehen im Fantasy-Bereich seit der letzten Ausgabe. Inhaltlich hat sich das Magazin zur Vorausgabe sogar noch gesteigert, obwohl das kaum möglich schien. Würde man dies als Fanzine bezeichnen, wäre das eine unfaire Untertreibung, die diesem Werk absolut nicht gerecht werden würde. Für alle Genre-Fans meiner Ansicht nach ein absolutes Muß.